Beispiele verdeutlichen dies:
Der Moro-Reflex führt oft zu starker Reizbarkeit (zu laut, zu hell) oder Ängstlichkeit, schnell ablenkbar.
Der sog. "Schreckreflex" – sorgt in Gefahrensituationen für eine Stressreaktion im Körper. Ist der Reflex noch aktiv, bleibt der Körper dauerhaft in Alarmbereitschaft. Das kann zu Panikgefühlen am Morgen, Reizüberflutung und dem Gefühl führen, dass jederzeit etwas Schlimmes passieren könnte.
Der STNR und ATNR können Lese- und Rechtschreibprobleme sowie eine verkrampfte Stifthaltung verursachen.
Der STNR beeinflusst die Fähigkeit, den Kopf unabhängig vom Körper zu bewegen, da fällt das aufrechte Sitzen schwer.
Kinder neigen dazu, den Kopf tief über das Buch zu senken oder mit den Beinen zu wackeln, um die Balance zu halten. Das stört die Konzentration und führt zu schneller Ermüdung.
Die Hauptaufgabe des ATNR ist es, die Muskelspannung im Körper über die Kopfhaltung zu regulieren. Das macht ihn zu einem Schlüsselfaktor für die spätere Auge-Kopf-Hand-Koordination – und ist damit zuständig für feinmotorische Tätigkeiten wie Schreiben, Malen oder Basteln.
Der Spinale-Galant-Reflex zeigt sich in Zappeligkeit, Bett nässen oder Kleidungsempfindlichkeiten.
Bleibt der Reflex aktiv, reagiert der Körper überempfindlich auf Reize im unteren Rückenbereich, zB. enge Kleidung, Gummizüge, Gürtel oder Stuhllehnen können das Nervensystem reizen – das Kind zappelt, kann nicht ruhig sitzen und ist leicht ablenkbar. Viele Kinder haben auch eine “innere Unruhe”.
Wichtig ist: Kinder sind nicht „absichtlich schwierig“ oder „krank“. Oft steckt ihr Körper einfach noch im Alarmzustand fest. Mit RIT® bekommen sie die Möglichkeit, diesen Stress loszulassen und ihr Potenzial endlich frei zu entfalten – voller Ruhe, Freude und Selbstvertrauen.